Der erste Besuch zur deutschen Schule Kuala Lumpur und vielleicht das einzige Mal in unserem Leben war wirklich sinnvoll. Um 10 Uhr sind wir dort angekommen und Herr Martin Gunst, der der sehr gut aussehende Lehrer ist, und der Schulleiter, Dr. W. Munzinger, haben uns einen herzlichen Empfang bereitet.
Am ersten waren wir im Musikunterricht mit Herrn Martin. Mit ihren Gitarren und Violinen spielten die SchülerInnen ein paar Lieder, die erstaunlich waren und uns gefielen. Als die Klasse fertig war, sind wir in die Bibliothek gegangen. Verschiedene Lesensmaterialien auf Deutsch kann man da finden. Zum Beispiel Geschichtenbücher, Magazine, Zeitungen aus Deutschland und auch interessante Brettspiele. Dr. W. Munzinger hat gesagt: „Dies ist eigentlich the größte deutsche Bibliothek in Malaysia. Jeder kann die Bücher hier ausleihen, wenn er Interesse hat."
Kurz danach waren wir in der achten Klasse. Wir sind eingeladen worden, an der Seite der Klasse zu sitzen und sehen, wie ihr Deutschunterricht war. Das war einfach phantastisch. Ihr Deutsch sind viel besser, obwohl sie jünger als uns sind. Außerdem konnten wir auch klar den Unterschied zwischen den deutschen Lernern und den malaysischen Lernern sehen. Die deutschen Lerner sind aktiv in der Klasse und haben keine Angst davor, ihre Meinungen zu aüßern, wohingegen die malaysischen Lerner normalerweise nicht viel in der Klasse sprechen und auf die Antwort der anderen warten, wenn der Lehrer sie etwas fragt. Die Einstellung der deutschen Lehrer zum Lernen ist ein guter Vorbild, denn mit der können mehr nützliche Ideen gekreiert werden. Infolgedessen sind die Lerner imstande, den Unterricht zu verstehen.
Die Kinder in der zweiten Klasse haben wir dann besucht. Sie sind natürlich süß, niedlich und rein wie ein Papier. Die geduldige Lehrerin spielte mit ihnen ein Wörterspiel, das Bilder-ABC heißt, indem die Kinder die Wörter in der richtigen Ordnung bringen müssen, um ein Wort zu bilden. Damals war es aber witzig, wenn die Kinder einen Fehler machten, da sie ein „neues" Wort kreiert haben. Bevor wir verlassen hatten, waren wir in der Abitur Klasse. Sie sprechen sehr gutes Deutsch und haben mit uns ihre Pläne nach Abitur geteilt.
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